Zielgruppe

Das stationäre Angebot richtet sich an Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 26 Jahren, die aufgrund unterschiedlichster und vielfältigster Belastungssituationen und/oder individueller Entwicklungs- und Reifungsprobleme eine Essstörung entwickelt haben oder zu entwickeln beginnen. Häufig befinden sie sich in einer Lebenssituation, die innerhalb des bestehenden sozialen Gefüges keine Perspektiven mehr aufweist. Die familiären Beziehungen sind mit ihren Möglichkeiten, Bemühungen und Versuchen, die Gesundheit des Kindes wiederherzustellen, an ihre Grenzen gekommen bzw. nach Jahren des Engagements und der Sorge völlig überfordert und belastet. Häufig sind Versuche, das eigene Kind nach einem stationären Klinikaufenthalt wieder in den familiären Alltag zu integrieren, gescheitert. Das alte Muster ist wieder aufgenommen, die Essstörung wieder aktiviert worden. Die Fähigkeit zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ist bereits beeinträchtigt.

Das ambulante Angebot richtet sich an Betroffene, die noch im elterlichen Haushalt oder bereits in der eigenen Wohnung leben. Eine unverbindliche, kostenlose Erstberatung für Betroffene und / oder Angehörige kann über die ambulante Anlaufstelle vereinbart werden.

 

 

Diagnosen

  • Anorexia nervosa
  • Bulimia nervosa
  • Atypische Essstörung

… auch in Verbindung mit einer posttraumatischen Belastungsstörung,
mit Depressionen oder einer Persönlichkeitsstörung.